Reduzieren Sie MLC Kosten durch Group Capacity Balancing

zDynaCap: Gleicher Service zu geringeren MLC-Kosten durch Capacity Balancing

Es gibt viele Faktoren, die das Workload License Charging (WLC) und somit die monatliche IBM MLC-Rechnung beeinflussen. Es gibt dabei zwei Methoden, diese Kosten zu reduzieren: man kann mit Hilfe von IBM’s Workload Manager den Workload effizienter verteilen und/oder man nutzt zDynaCap, um die vorhandene MSU-Kapazität optimal zu verteilen. In Kombination bieten WLM und zDynaCap einzigartige Möglichkeiten. Dabei stellt zDynaCap sicher, dass die Hochlast-MSU-Kapazität so zugeordnet wird, dass der ‚business critical‘-Workload trotz Hochlast hocheffizient durchgeführt wird. Das Prinzip ist dabei einfach; balanciere die vorhandene MSU-Kapazität so aus, dass die MSU dort genutzt werden, wo sie auch wirklich gebraucht werden.

zDynaCap: Die Technologie

Die zentralen Funktionen von zDynaCap:

  • Automation
  • Benutzt ausschließlich offizielle IBM-Schnittstellen und -Interfaces
  • Steuerung mittels eines Expertensystems
  • Zuverlässig und effizient
  • “Drill down reporting” für Management und technische Mitarbeiter
  • 24×7-Überwachung, mit Systemchecks im 5-Minuten-Takt

zDynaCap: Der Hintergrund

Zur Kontrolle der MSU-Nutzung stehen z/OS Mainframe Users die Standardmöglichkeiten des Softcappings, Defined Capacity (DC) und Group Capacity Limit (GCL) zur Verfügung. Außerdem kann der Workload in verschiedene Klassen eingeteilt und so mittels WLM priorisiert werden. Das Problem ist jedoch, dass diese Kontrollmechanismen nicht die Granularität bieten, die notwendig ist, um mittels optimierter Workload-Policies ein optimiertes Kosten/Performance-Verhältnis zu erreichen. Es passiert oft, dass Mainframe-Kunden trotz augenscheinlicher Vollauslastung die Einsparungsmöglichkeiten nicht voll ausnutzen können. Wenn zeitkritische Anwendungen nicht genügend MSU-Ressourcen bekommen, werden die Kosten steigen, obwohl dies möglicherweise durch eine bessere Ressourcen-Verteilung vermeidbar gewesen wäre. Die einzige berechenbare Größe ist das Sub-Capacity Reporting Tool (SCRT), welches zur Berechnung der MSU-Nutzung und somit indirekt der MLC-Rechnung den niedrigsten Wert von Defined Capacity oder Four Hour Rolling Average (4HRA) hernimmt.

Mainframe-Workloads bestehen typischerweise aus einem Tagespeak für Online und einem Nachtpeak für den Batchworkload. Die Charakteristiken der beiden Workload-Arten könnten unterschiedlicher kaum sein. Auch die Anforderungen an Performance und Ressourcen zu den verschiedenen Zeiten spiegeln das wider. Idealerweise werden diese Anforderungen durch unterschiedliche Resource-Policies für die Zeitperioden gesteuert. Dann gibt es aber auch periodische Unterschiede in Workloads (wöchentlich, monatlich, vierteljährlich, jährlich) und diese müssen ebenfalls berücksichtigt werden. Und dann ist noch nicht berücksichtigt, dass die Anforderungen bezüglich 24×7-Verfügungbarkeit immer zunehmen und somit zukünftig noch weniger vorhersagbar wird, zu welchem Zeitpunkt ungeplanter, externer Workload auf dem Rechner kommt.

Also sollte eine Ideallösung MSU-Ressourcen bei Bedarf automatisch und dynamisch ausbalancieren, um sicherzustellen, dass einerseits MSU-Ressourcen, dort wo sie unbedingt benötigt werden, auch zur Verfügung stehen, andererseits aber die Kosten im definierten Rahmen bleiben.

zDynaCap: Features und Funktionen

  • Ein “plug and play”-Produkt
  • Benutzt nur Standard z/OS-Interfaces
  • Automatisches Capacity Balancing mit Hilfe von benutzerspezifischen “Balancing Policies”
  • Bietet die Flexibilität, die notwendig ist, um die Gesamtkosten oder Produktkosten zu kontrollieren
  • Sehr gute Kontrolle durch die hohe Granularität der Information über die MSU-Nutzung und Workload-Verteilung
  • Sehr überzeugende GUI-Oberfläche mit Cockpit View, Policy Information und Reporting
  • die Cockpit View ist eine Realtime-Übersicht über die MSU-Verbräuche innerhalb der aktuellen Abrechnungsperiode.
  • Das Reporting und die historischen Informationen bieten Möglichkeiten, die Resultate aus dem SCRT schnell und problemlos zu kontrollieren.
  • kundenspezifische SCRT-Informationen und WLM-Daten (SMF Type 70 & 72) werden dazu genutzt um:
    • Mittels einer Simulation schnell eine konservative Vorhersage über das Optimierungspotential zu machen, was einer RoI-Berechnung gleichkommt
    • Das erste kundenspezifische und konservative Setup zu erstellen

zDynaCap: Capacity Balancing

Mit Hilfe von zDynaCap wird Capacity Balancing innerhalb von CPCs, Capacity Groups und/oder benutzerdefinierte LPAR-Gruppen automatisiert. Zentral sind dabei die vom Benutzer definierten zDynaCap “Balancing Policies”. Diese Balancing Policies beinhalten MSU-Ranges pro Gruppe und LPAR und die Priorisierung des Workloads pro LPAR. zDynaCap überwacht den Gesamt- und Einzelverbrauch pro Gruppe, pro LPAR und pro WLM-Klasse, vergleicht die Verbrauchswerte mit den Definitionen in den Balancing Policies und mit der verfügbaren Kapazität.

Wenn notwendig, initiiert zDynaCap eine Umverteilung der MSU-Kapazität von MSU-Kapazität welcher nicht-zeitkritischem Workload zugeordnet ist, hin zu zeitkritischem Workload. Mittels dieser Technik werden die MSU-Ressourcen während der Hochlastzeit optimal und nur für zeitkritischem Workload genutzt, was vielfach zu einer erheblichen Reduzierung des 4HRA (4 Hour Rolling Average – das 4-Stundenmittel) führt, während gleichzeitig garantiert wird, dass die geschäftsrelevanten Anwendungen die notwendige Kapazität erhalten. Nur wenn es keine ‚verteilbare‘ Kapazität mehr gibt und das möglicherweise zu einer Verlangsamung zeitkritischer Anwendungen führt, wird zDynaCap innerhalb des definierten MSU-Ranges Kapazität hinzufügen.

Die Änderungen in den MSU-Definitionen werden mit Hilfe des IBM BCPii-Interfaces durchgeführt. Dabei können die Entscheidungen von zDynaCap mit Hilfe der Overwrite-Funktion jederzeit manuell überschrieben werden – temporär oder permanent.

zDynaCap ist sehr einfach in der Handhabung und wird ausgeliefert mit einem ersten benutzerspezifischen Setup.

zDynaCap’s Funktionen sind in der z-Welt einmalig und bieten weit mehr, als die sehr limitierten und starren Standardfunktionen des Defined Capacity oder Groups Capacity Limits.

Der Einsatz von zDynaCap führt normalerweise sehr schnell und einfach zu Einsparungen, wodurch die Investition in zDynaCap sich innerhalb kürzester Zeit bezahlt macht.

zDynaCap: Vereinfachtes Reporting bezüglich MSU-Nutzung und Policies für den z/OS-Spezialisten

Nur zu oft haben wir zu viele Daten, aber zu wenig Informationen. zDynaCap bietet ein sehr effizientes, intuitives GUI-Interface, welches genau die Informationen, die der z/OS-Spezialist, der die MSU-Kapazitäten überwacht, auch braucht. Der untenstehende Auszug zeigt z.B. die Informationen über die Definitionen des gerade aktiven Policies, die bisherige Gesamtverbrauchswerte innerhalb der aktuellen Periode und die aktuellen Verbrauchswerte:

zDynaCap Policies - zIT Consulting GmbH

zDynaCap Policies

zDynaCap: Technische Analyse und Managementberichte

“Ein Bild sagt mehr als tausend Worte”. Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Schnelle, intuitive, graphische Berichte stehen hoch in Kurs, damit das RZ-Management neue Situationen schnell erfassen und richtig informiert mit den verantwortlichen technischen Mitarbeitern besprechen kann. Durch die gemeinsame Oberfläche wird diese Kommunikation erheblich vereinfacht und können schnell qualifizierte Entscheidungen auf Basis von Fakten getroffen werden.

Die GUI-Berichte sind Browser-basiert und können auf Smartphone, Tablet und PC angezeigt werden.

zDynaCap Reports - zIT Consulting GmbH

zDynaCap Reports

zDynaCap: Vorteile

  • zDynaCap bietet sehr überzeugende RoI-Werte und führt auch durch einen Langzeit-Einsatz zu einer Abnahme der TCO-Kosten.
  • Aus finanzieller Sicht: Die Abnahme der MLC-Kosten führt zu monatlichen Einsparungen
  • Aus technischer Sicht: Optimierte MSU-Usage
  • Aus Performance-Sicht: Durch die Nutzung und indirekte Steuerung von WLM wird sichergestellt, dass “Mission & Time Critical Workloads“ zuerst durchgeführt werden.
  • Aus Reporting-Sicht: Sehr dediziertes realtime Reporting in Bezug auf MSU-Auslastung und aktive Policies.
  • Aus Management-Sicht: Die Berichte und die Cockpit View bieten eine sofortige Performance-Übersicht mit „Drill-Down“-Möglichkeiten.
  • Aus Investitions-Sicht: Durch den effizienteren Einsatz wird die Investition besser genutzt und gleichzeitig sichergestellt, dass neue Investitionen nur dann gemacht werden, wenn sie nicht mehr vermeidbar sind.
  • Aus Sicht der Mitarbeiter: erweitert die Möglichkeiten, mehr mit der gleichen (oder weniger) Kapazität zu machen und dabei noch Arbeitszeit zu sparen.

Im 21. Jahrhundert ist es zunehmend wichtig, die vorhandenen Ressourcen optimal einzusetzen. zDynaCap bietet IBM Mainframe Benutzer die Möglichkeit, ein maximales RoI von den Investitionen in den zSystemen zu erhalten.